*************************

 In Schweizer Händen

 - seit  1994

*************************

Taski
Immer mehr Landi - Läden setzen die zuverlässige TENNANT T300 ein.

KLB GmbH

Weststrasse 4
5426 Lengnau


Tel.: 056 250 40 40

info [at] klb.ch

Deutz D40, Baujahr 1963
Motor wird zerlegt
Kolben Nr. 3 ist beschädigt
Der Schaden ist deutlich sichtbar
Fabrikneue Zylinderlaufbüchsen
Neu eingeläppter Zylinderkopf
1. Kolben und Zylinder montiert
Abgebrochene Tachwelle
Oelbadluftfilter
Alte und neue Düseneinsätze
Düsendruckeinstellung mit Distanzscheiben
Motor komplett linke Seite
Motor ist fertig zusammengebaut
Vorbereitung zur Lackierung
Neu lackierte Motorhaube
Deutz-grün lackiertes Chassis
Deutz D40 in neuem Glanz

Nico's Lehrlingsprojekt, 2. Lehrjahr

Donnerstag, 27.07.2017

Am Donnerstagmorgen begann mein 2. Lehrjahr - Ausbildungsprojekt am kleinen D40 mit Timo Baumgartner und mit meinem Chef Herr Baumgartner.  Als erstes schoben wir den Traktor in die Werkstatt. Anschließend machten wir Kisten und frische Putzlappen parat. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren fing es endlich an. Als erstes nahmen wir die Motorhaube herunter, anschließend entnahmen wir die Batterie. Nun ging es endlich ans Herzstück, den 3 Zylinder Vorkammer Dieselmotor. Wir nahmen als erstes die Leckölleitungen und die Glühkerzen weg, anschließend die Ventildeckel. Kurz darauf durfte ich nochmals das Ventilspiel bei einem Zylinder einstellen (zur Übung).

 

Nachdem ich das erledigt hatte, bauten wir die Zylinderköpfe ab. Anschließend sahen wir, dass der dritte Kolben komplett kaputt war. Kurz darauf nahmen wir die Zylinderlaufbüchsen ab und zu guter letzt  nahmen wir die Kolben heraus. Jetzt war deutlich sichtbar, dass auch 2 Zylinderköpfe gerissen und undicht waren.

 

Anschließend putzten wir alles gründlich und versorgten es. Nun hatten wir noch Zeit die Einspritzdüsen und die Glühkerzen zu testen. Die Glühkerzen haben wir an der Batterie angeschlossen und 20 Sekunden gewartet, sie haben alle geglüht das hieß das diese noch in Ordnung sind aber bei den Düsen sah es schlecht aus, da nur eine richtig funktionierte, die anderen Beiden hatten ein schlechtes Sprühbild und die eine hatte erst bei viel zu hohem Druck geöffnet.

 

Nun müssen die notwendigen Ersatzteile für den Oldi beschafft werden.

Montag, 07.08.2017

 

Am Montag ging es weiter, die Ersatzteile waren da. Am Morgen starteten wir als erstes mit den Zylinderköpfen, wo wir die Ventile mit einer Ventilzange heraus nahmen. Anschließend putzten wir die Ventile und schliffen sie wieder ein damit sie wieder dicht waren und bauten sie wieder sauber und eingeölt zusammen. Anschließend nahmen wir die nagelneuen Zylinderlaufbüchsen und schliffen sie auf die Zylinderköpfe ein damit diese wieder rund um dicht sind. Anschließend durften wir sie nicht mehr vertauschen da sonst die Dichtflächen nicht mehr zu 100 % gegeben sind. 

Daraufhin begannen wir nun die Kolben einzubauen, dazu benötigten wir ein Kolbenband damit wir die Kolbenringe nicht beschädigten . Als wir dann die Zylinderlaufbüchsen darauf hatten, nahmen wir etwas fett und Lötzinn, welches wir auf den Kolben hefteten, damit wir das Spaltmass ausmessen konnten. Dazu musste ja der Zylinderkopf drauf  welchen wir mit 40 Nm vorspannten und den Kolben einmal über den Totpunkt drehten. Dadurch konnten wir das Spaltmass dann ermitteln, indem wir den Zylinderkopf wieder entfernten und das Lötzinn ausmassen. Nun zogen wir die Zylinderköpfe auf 40 Nm Vorspannung an . Nun alles sauber abgedeckt und der Tag war leider schon wieder vorbei. 

Donnerstag, 10.08.2017

 

Am Donnerstag ging es wieder weiter, nun fingen wir direkt an mit dem fertig Anziehen von den Zylinderköpfen indem wir die Dehnschrauben jeweils mit 3 Mal 45° nachzogen, das machten wir mit einen Winkelgrad - Messgerät. Nun machten wir die Ventil-Stösselrohre hinein und anschließend die Ventilstössel. Nun konnten wir die Kipphebel befestigen. Als nächstes durfte ich das Ventilspiel wieder einstellen das 0,15mm beträgt. Das machte ich mit einer Blattlehre, indem ich als erstes die Ventile auf Wechsel drehte, nun markierte ich die Stelle und drehte die Kurbelwelle noch einmal um 360°. Nun konnte ich mit einem Schlüssel und einem Schraubenzieher und der Blattlehre das Ventilspiel einstellen wenn es stimmt, Schraubenzieher festhalten und die Mutter wieder anziehen, nun noch einmal kontrollieren. Das machte ich an jedem Ventil. Als nächsten schraubte ich die Ventildeckel wieder darauf.

Nun musste ich alle Luftleitbleche noch dran schrauben. Anschließend bauten wir zusammen den Lüfter wieder ein und benutzten sogleich auch einen neuen Riemen. Anschließend musste ich noch eine neue Tachowelle legen, da die Alte gebrochen war. Mit viel Feingefühl brachten wir das abgebrochene Wellenende aus dem Stirnzahnrad heraus.

Danach baute ich den Auspuff wieder an den Deutz. Jetzt lies ich noch das Öl ab und wechselte den Ölfilter ausserdem putzte ich den Oelbad-Luftfilter und füllte jeweils den Filter als auch den Motor mit Motorenöl. In den Traktor passten 8,25 Liter rein und in den Filter 1,75 Liter. Anschliessend baute ich alle Komponenten wieder dran.

 

Freitag, 11.08.2017

 

Freitagmorgen, Herr Baumgartner und ich fingen sofort wieder an.

Dieses Mal bauten wir die Vorglühkerzen ein und schlossen sie auch schon gleich an, anschließend verlegten wir die Leckölleitung.  

Als Nächstes wechselten wir noch die Düseneinsätze aus. Diese mussten mit äusserster Vorsicht eingebaut werden. Als das geschafft war, testet wir sie wieder am Düsenprüfgerät , dort stellte sich heraus das eine zu spät bei zu hohem Druck öffnete. Also nahmen wir dort oben eine Distanzscheibe 0.2mm raus, wo der Druck reguliert wird. Danach haben wir dann die Düse wieder getestet und dann funktionierte sie wieder einwandfrei.

Nun schraubten wir die gesamte Einspritzanlage wieder fest zusammen. Nur noch die Batterie anschließen und endlich konnten wir ihn zum ersten Mal starten lassen.

Nach ein paar Startschwierigkeiten haben wir die Einspritzanlage entlüftet und der Oldi lief danach einwandfrei, wie ein Schweizer Uhrwerk. Nun haben wir noch festgestellt, dass ein Kabel von der Lichtmaschine abgerissen war,  deshalb holten wir ein 4 adriges Kabel und verlegten es neu an die richtigen Anschlüsse.

Nun geht es ab zum Lackieren.

Montag, 14.08.2017

 

Am Montag fuhren wir den Traktor in den Waschraum. Danach nahmen wir den Wagenheber und bockten den Traktor auf. Wir stellten ihn auf die Böcke und schraubten alle vier Räder ab.

Jetzt schliffen wir die alten und hässlichen Schweissnähte an den Kotflügelenden mit dem Winkelschleifer ab. Danach konnten wir den Traktor mit 120ger Schleifpapier schleifen, damit es schnell und effizient ging, nahm ich den Schwingschleifer. Die Oberflächen und die Aussenseiten nahmen wir als erstes in Angriff.

Die ganze Hydraulik, das Getriebe, die Hinterachse und die Unterlenker entrosteten wir zuerst mit der Drahtbürste. Die Kratzer schliffen wir von Hand mit 100ger Schleifpapier.

Nach dem Armaturenbrett kam der hintere Teil der Motorhaube und die beiden Seiten des Traktors an die Reihe.

 

Und zum Schluss konnten wir die Motorhaube aufbereiten. Als erstes demontierten wir alle Zierleisten. Die Motorhaube war an diversen Stellen gerissen und musste geschweisst und ausgebeult werden. Die Befestigungspunkte links und rechts waren durch die vielen Betriebsstunden ausgeschlagen und ebenfalls gerissen. Hier konnten wir neue Unterlagscheiben aufschweizssen und verschleifen. Danach schliffen wir die ganze Haube bis alle Unebenheiten und Kratzer unsichtbar waren.

Dienstag, 15.08.2017

 

Jetzt am Dienstag, wo alles geschliffen war, konnten wir mit dem Abdecken beginnen. Als alles abgedeckt war, konnten mit der Zweischichtlackierung anfangen. Und nach wenigen Stunden stand der Deutz D40 wie neu in dem Waschraum.

Donnerstag, 17.08.2017

Jetzt kam der schönste Teil. Abdeckmaterial entfernen, Räder montieren, Motorhaube mit neuen Zierleisten montieren, Rücklichter und Rückstrahler wieder montieren, die Batterie einbauen und anschliessen, den Traktor komplett schmieren etc.

Und endlich mit dem schön revidierten Deutz D40 eine erste Probefaht machen.

 

Ich fand es sehr interessant , da ich alles selber testen und abbauen durfte, so konnte ich selber sehen wie es gemacht wird und vor allem hatte ich sehr viel Zeit, die man sonst für solche Arbeiten nicht hat. Außerdem sah man so die Grundfunktionen der einzelnen Elemente und kann sie sich besser vorstellen.

 

Mein Fazit es hat viel Spaß gemacht und war außerdem sehr lehrreich wofür ich meinem Chef sehr dankbar bin, dass ich solch eine Arbeit machen durfte.  

 

Ich freue mich schon auf die 3. Lehrjahr - Projektarbeit: Für einen Kunden, seinen Traktor Ford 3000 revidieren, modernisieren und aufbereiten.

Nico Amann, 22.08.2017

1. Lehrlingsprojekt

Stolz präsentiert Nico "seine" T2

1.     Lehrlingsprojekt von Nico Amann:

 Aufbereitung einer TENNANT Scheuersaugmaschine

September 2O15

Als ich die T2 bekam, haben ein paar Funktionen unter anderem Saugleistung und Putzleistung nicht mehr richtig funktioniert. lch begann als erstes die Batterien raus zu nehmen, damit ich mir die Maschine genauer anschauen kann. Als nächstes ließ ich das Wasser aus dem Frisch-Abwassertank heraus damit ich später, die Wasser Schläuche von der Maschine trennen kann. lm Anschluss nahm ich den gesamten Saugfuß ab und zerlegte ihn in Einzelteile damit ich die Teile leichter in Sormalin 34 reinigen kann.

Währen dessen die Teile einwirken, holte ich das gesamte Scheueragregat heraus und ich versuchte die Bürste zu lösen, sie war aber stark verrostet weshalb es eine Weile gedauert hatte. Gleich danach spritzte ich das komplett gereinigte Saugagregat und setzte es wieder mit neuen Schrauben zusammen und entrostete die Gewinde, damit die Schrauben später leichter auszutauschen sind. Als nächstes trennte ich den herausgenommen Scheuermotor von dem Bürstenhalter. Dazwischen war die Einspritzdüse welche außerdem wie der Bürstenhalter komplett gereinigt wurden. Als nächstes tauschte ich alle Wasserschläuche die vom Frischwassertank bis zur Einspritzdüse an der Bürste führen.

Außerdem tauschte ich auch den Tankanzeigenschlauch aus und den Saug- und Abwasserschlauch aus. Als nächstes baute ich die bereits gereinigten Teile auf der Werkbank zusammen. Nun reinigte ich die komplette Außenhülle und das lnnere. Als es endlich eingewirkt hat und ich etwas geschrubbt hatte, sah sie wieder gut aus.

Nun kam der schwierigste Teil bei diesem half mir ein Mitarbeiter, da ich das Scheueragregat wieder zusammen fügen musste. Als der Motor dann endlich verbunden war mit dem Kabelbaum und die Wasserschläuche wieder auf ihren richtigen Positionen waren, konnte ich das Saugagregat wieder befestigen, bevor ich einen Testlauf machen konnte, sah

ich das der Dichtgummi und der Filter nicht mehr sehr gut ausgesehen hatten, also tauschte ich diese ebenfalls aus. Nun stand nichts mehr im Weg, ich füllte den Frischwassertank auf und teste alle Funktionen. Das Saugagregat saugte nicht richtig da es zu hoch eingestellt war, also stellte ich die Höhe ein 10-15mm nach hinten geklappt. Es klappte alles zu meiner Zufriedenheit. Jetzt half mir wider ein Mitarbeiter, wir schnappten den Heißluftföhn und eine Flachfeile und schliffen die äußere Hülle leicht ab damit sie äußerlich wieder retativ gut aussieht. Nun klebten wir als krönender Abschluss ein „T2“ Aufkleber auf die Maschine.

Das war mein erstes Projekt, die Aufbereitung der TENNANT T2 Scheuersaugmaschine. Ich freue mich, auf weitere interessante Ausbildungsprojekte.

Nico Amann

Landmaschinenmechaniker

1. Lehrjahrbericht, Revision einer TENNANT 6400 Diesel.

Für mehr Infos auf's Bild klicken!

copyright © 2009 KLB GmbH :: Realisation :: 16.01.2018